Ein Besuch im Möbelhaus hat dich vermutlich schon damit vertraut gemacht, dass sich in Schweden alle duzen. Das Personal duzt die Kunden, junge Leute duzen Senioren, Angestellte duzen ihren Chef. Gerne verzichtet man auf Formalitäten. Erhältst du Post von einer Behörde, beginnt das Schriftstück mit „Hej!“ und du wirst im Folgenden als Empfänger geduzt.

Im Alltag gibt es die Höflichkeitsform „Sie“ nicht mehr, auch wenn sie im Dienstleistungssektor, also beispielsweise in Geschäften, Restaurants und Hotels, schon seit geraumer Zeit wieder an Popularität gewonnen hat.

Bei allen Übereinstimmungen des schwedischen Wortschatzes und der Grammatik mit dem Englischen, denkt man unweigerlich auch beim Duzen an das neutrale englische „you“. Das englische „you“ lässt sich gewiss auch weiter zurückverfolgen als das schwedische „du“.

Andererseits muss man in Bezug auf die Einführung des Duzens auch in Schweden weiter zurückblicken als nur in das Jahr 1967 und weitere Personen hinzuziehen als nur Bror Rexed, den Generaldirektor des Zentralamts für Gesundheits- und Sozialwesen. Dieser hatte 1967 in seiner Antrittsrede seinen Angestellten erlaubt, ihn mit dem Vornamen und mit „du“ anzusprechen.

Um die Höflichkeitsform „Sie“ auszudrücken, hatte man zuvor erhebliche sprachliche Verrenkungen gemacht. Und wie kam es denn nun zum Duzen? (…)

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